Der neue Bernwardsbote ist da!
Er liegt u.a. in unseren Kirchen aus und ist für den Download verfügbar.
Liebe Schwestern und Brüder im Pastoralbereich Hannover-Süd,
meistens fällt er in die Sommerferien, in eine Zeit also, in der wir gerne den Alltag hinter uns lassen, abschalten, zur Ruhe kommen wollen und Erholung suchen. Der 20. Juli hat es schwer. Wer möchte schon gern in sommerlich-leichter Urlaubsstimmung an das Attentat auf Adolph Hitler erinnert werden? Am 20. Juli 1944 versuchte eine Gruppe von Offizieren um Claus Schenk Graf von Stauffenberg in der „Wolfsschanze“ vergeblich, den „Führer“ durch ein Bombenattentat zu töten. Der Umsturzversuch, „Operation Walküre“ genannt, scheiterte, und die Hauptakteure wurden noch in derselben Nacht hingerichtet. Heute ist der Tag ein zentraler Gedenktag für den deutschen Widerstand.
Das Attentat war der bedeutendste Umsturzversuch des militärischen Widerstands, um das NS-Regime zu stürzen und den Krieg zu beenden. Nach dem Scheitern folgten grausame Racheakte des Regimes, tausende Verhaftungen und Hinrichtungen. Heute steht der 20. Juli als Symbol für Zivilcourage, Gewissensentscheidung und Widerstand gegen Unrecht.
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Schon länger beobachte ich das Erstarken rechtsradikaler Kräfte in Deutschland und in meinem unmittelbaren Tätigkeitsfeld als Ihr Pfarrer. Mal sind es die 38 Prozent, die die AFD bei Wahlen in Sachsen-Anhalt erreichen könnte, die mir Sorge bereiten. Dann ist es ein Priester unseres Bistums, dessen ansprechende Liedtexte wir seit Jahren in unseren Gottesdiensten gesungen haben und der nun auf seiner Internetseite offen für die AFD wirbt. Vor Kurzem wurden wir von der Polizeistation in Döhren aufgefordert, Nazi-Parolen, die jemand auf die Rückseite unserer ehemaligen Sozialstation in der Nähe der St.-Bernward-Kirche gesprüht hatte, umgehend zu entfernen.
Die alten Geister sind wieder da. Sie treiben ihr Unwesen mitten in unserer Gesellschaft. Wir müssen uns ihnen entgegenstellen, mit erhöhter Aufmerksamkeit, mit Klugheit und der Bereitschaft unsere demokratischen Werte zu verteidigen.
Das Buch, das mir dazu in der letzten Zeit viel Mut gemacht hat, stammt von Schauspieler Matthias Brandt. Der Titel: Nein sagen. Matthias Brandt hat im letzten Jahr eine viel beachtete Rede zum 20. Juli in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee gehalten. In seiner Publikation beschreibt er nicht nur den Entstehungsprozess seiner Rede. Er setzt sich auch mit der Biografie seines Vaters, des früheren Bundeskanzlers, Willy Brandt, auseinander und beschreibt, wie ihn auch seine Mutter Rut geprägt hat.
Vielleicht können Sie neben den Krimis und Romanen noch etwas ernste Literatur gebrauchen. Ich kann Ihnen die Lektüre dieser klugen Schrift jedenfalls sehr empfehlen.
Eine erholsame Sommerzeit!
Ihr Pfarrer
Thomas Kellner
Übrigens ...
das ehrenamtliche Engagement muss gefördert werden – ist ja klar.
Aber wie? Einen Blumenstrauß, reicht das? Ist das Ehrenamt eine „Stechuhr“?
Die Ehrenamtlichen erhalten kein Geld für diese Arbeit.
Die Ehrenamtlichen agieren sozial in ihrer Freizeit.
Ein Großteil des Engagements findet in Gremien, Verbänden und Vereinen statt, hier kommen viele Stunden ehrenamtlich geleisteter Arbeit zusammen, die einen wertvollen Beitrag leisten, um den Glauben vor Ort erfahrbar zu machen.
Neben diesen langfristigen Formen des Engagements findet auch spontanes sowie projektorientiertes Engagement statt.
Das Engagement der Gläubigen prägt unsere Kirche und gibt dem Glauben Raum und Gestalt. Ein ausdrucksstarkes Gesicht.
Die ehrenamtliche Arbeit ist ein Puzzle. Jedes Stück lässt den Glauben weiterleben.
Die Katechese als Katechet/-in und Helfer den Heranwachsenden vermitteln, die Vorbereitung und Durchführung der Familienmessen und vieles Mehr sind gute Beispiele für gelebten Glauben.
Ehrenamtliche Arbeit kann das wertvolle Gefühl vermitteln, gebraucht zu werden und der Gemeinschaft einen wertvollen Dienst zu erweisen. Dann ist es in Ordnung.
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Es gibt einige wichtige Regeln für den Umgang mit Ehrenamtlichen. So sollen die Aufgaben und Ziele gemeinsam festgelegt werden, es soll nichts einfach delegiert werden.
Jedes Ehrenamt sollte zudem zeitlich begrenzt und klar definiert sein und es muss stets freiwillig und für das Gemeinwohl ausgeübt werden. Und es braucht eine Kultur der Wertschätzung und des Dankes.
Wir brauchen einen Dankeschön – Abend, feste wertschätzende Rituale für eine gute Zusammenarbeit.
Anders ist es nicht möglich.
Eure Referentin
Theresia Melchers
Wandern + Spiritualität + Gemeinschaft = Berg & Mehr
Diese Stichworte kennzeichnen unsere gemeinsame Zeit in den Allgäuer Alpen. Als Gruppe von jungen Erwachsenen im Altern von 18-26 Jahren wollen wir gemeinsam vom 02.07.-09.07.2026 unterwegs sein.
Wir haben ein Gruppenhaus für uns und versorgen uns gemeinsam, tagsüber sind wir in den Bergen unterwegs und nehmen uns auch bewusst Zeit für Impulse, Stille und Gottesdienst.
Berge bieten atemberaubendes Gipfelglück und weite Perspektiven, aber auch Herausforderungen und Grenzerfahrungen. Im Grunde: Leben pur!
Eine knappe Woche lassen wir uns in den Allgäuer Alpen auf dieses Abenteuer ein, werden täglich leichte bis mittlere Tagestouren in den Bergen und unvergessliche Erlebnisse in der Natur machen, dabei uns selbst ausprobieren und als Gruppe zusammenwachsen. Ganz sicher reisen wir nicht nur mit großartigen Erfahrungen, sondern auch einer gestiegenen Portion Selbstvertrauen zurück.
Unser Quartier für diese Woche wird ein Selbstversorgerhaus. Dort werden wir gemeinsam kochen, essen, spielen und erleben, dass Gemeinschaft, Solidarität und Zusammenhalt das Entscheidende sind.
Zu dem, was unser Leben wirklich trägt, gehört auch unser Glaube, und so werden wir uns in diesen Tagen ganz bewusst Zeit nehmen für religiöse Impulse, Gottesdienste und für uns selbst und unseren Glauben.
Du hast Lust bekommen? Auf der Homepage von Wolke 7 findest du alle Informationen zur Anmeldung.
Wir freuen uns auf dich!
Sr. Magdalena Winghofer und
Kpl. Christian Gawel
Schlagergottesdienst
Liebe Gemeindemitglieder im Pastoralbereich Hannover-Süd, liebe Leser*innen,
ganz herzlich möchte ich Sie zu einem Schlagergottesdienst einladen und gemeinsam mit Ihnen die vielleicht etwas neue Musik-, Gemeinschaft- und Gotteserfahrung erleben!
Der Schlagergottesdienst am 12. September 2026 um 18:00 Uhr ist der Auftakt zu einer neuen Wortgottesdienstreihe in unserem Pastoralbereich Hannover-Süd. Künftig sollen etwa drei Mal im Jahr besondere Gottesdienste zu unterschiedlichen Themen stattfinden.
Im September können Sie sich auf bekannte Schlager und Impulse zum Thema Liebe, Beziehung, Freundschaft, Heimat und Glaube in der Kirche Heilige Engel, Reichenberger Str. 1-5, Hannover-Kirchrode freuen.
Bringen Sie gerne Freunde, Bekannte und Nachbarn mit!
Lass uns gemeinsam in unserem ersten Themengottesdienst stimmungsvoll die beliebten Schlager unter der musikalischen Leitung von Carsten Steinhoff mit seiner Projektband singen, lachen, Emotionen spüren, beten und schwingen.
Ihr/euer Norbert Hoffgunst, Theologe / Pastoraler Mitarbeiter
Spendenaufruf
Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher,
Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:
IBAN DE92 2519 0001 0014 5912 00
DANKE!
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Richter
Wichtiger Hinweis: Vor einiger Zeit wurde die Echtzeit-Überweisung in Europa eingeführt. Die Banken müssen in diesem Zusammenhang überprüfen, ob der genannte Empfänger mit der angegebenen IBAN-Nummer übereinstimmt, anderenfalls wird die Überweisung abgelehnt. Wenn Sie also Geld an unsere Pfarrgemeinde überweisen wollen, verwenden Sie bitte folgenden Empfänger:
Katholisches Pfarramt Gemeinde St. Bernward
Sorgen kann man teilen
Sie fühlen sich einsam, traurig oder haben Ängste? Sorgen kann man teilen.
Sie brauchen finanzielle Hilfe und Unterstützung? Sie brauchen einfach mal jemanden zum Reden. Rufen Sie mich gerne an. Ich höre zu!
Sie erreichen mich zur Zeit unter der Telefonnummer 0178-9823997 oder über meine E-Mail Adresse: franziska.lange(ät)caritas-hannover.de
Franziska Lange (Dipl. Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin)
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